künstler



Bionic Lab for Performing Arts


*Gabriel Hensche *

*Anna Romanenko*



Bionic lab for performing arts: Wenn das Tier aus seiner Triebpartitur

ausschert - performt es. Eine nicht in seiner Triebökonomie vorgesehene

Bewegung ist ein Bruch mit der Partitur. Das Bionic Training Center sammelt

diese Bewegungsabläufe, isoliert sie und übersetzt die einzelnen

Bestandteile in performative Elemente. Die Elemente bilden ein

wachsendes Bewegungsrepertoire des Deplazierten.

Der Schwerpunkt der Arbeit von Gabriel Hensche und Anna Romanenko liegt

auf performativen Prozessen, ihrer Semantik und den damit verbundenen

Erklärungsmodellen.  2011 gründeten sie das Künstlerkollektiv CopterCoop.

mit. Neben dem, für den Open Mind Preis nominierten Performaceprojekt

Punch und dem kürzlich realisierten mehrteiligen Projekt Die Wohnung,welches in Tel Aviv und Zürich aufgeführt wurde, ist das

BionicTraining Center for Vakuum Activities ihre erste gemeinsame

Arbeit als Duo. Diese wurde eigens für das Festival Neue Töne Open entwickelt.Sie

studieren beide an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

bei den Professoren Christian Jankowski, Rainer Ganahl und Felix Ensslin.



Duo Williams/Dickson

Lawrence Williams and Jane Dickson have worked together since 2010. Their work together consists of an interest in the meeting point of composition and improvisation and alternative methods of notation.

they have released their rendition of Earle Brown’s December 1952 as a free download from Compost and Height.

Jane Dickson is a London based pianist and composer. She specialises in augmenting acoustic instruments with live electronics for improvisation and composition using custom built systems in Max/MSP. She is studying composition at doctoral level at Goldsmiths, University of London where her current interests are the aptness of the use of live electronics with acoustic instruments in composition, the notation of live electronics and performance aesthetics.  you can visit her website here.


elektrominibarklingelton

Der Elektrominibarklingelton stellt den Einsatz von Computern und digitalen Klangerzeugern in den Mittelpunkt. Ausgehend von der Beobachtung, dass der Computer nach wie vor nur selten im Sinne eines traditionellen Instruments eingesetzt wird, soll er beim Elektrominibarklingelton aus seinem Nischenleben als Produktionspferd, Abspielsklave oder Frickelkiste für autistische Nerds in einsamen Nachtschichten herausgerissen werden. Er muss jetzt Solostimmen spielen, sich zur freien Improvisation einsetzen lassen und sich in ein Orchester aus anderen digitalen Klangerzeugern und traditionellen Instrumenten einreihen. Beim Elektrominibarklingelton werden Musiker und Programmierer aus allen Sparten von Electronica, Pop über Jazz zu Klassik und neuer Musik eingeladen, um in wechselnden Besetzungen dem Begriff Echtzeit-Klangsynthese eine neue Dimension zu geben. Der Elektrominibarklingelton wurde 2005 von Andreas Zbik und Jörg Koch gegründet. Die Reihe wird gegenwärtig geleitet von Jörg Koch, Matthias Schneider-Hollek und Mark Lorenz Kysela.

www.elektrominibarklingelton.de/



ensemble cross.art

Das „ensemble cross.art“ ist ein von einigen Lehrbeauftragen der Musikhochschule Stuttgart gegründetes Ensemble für Neue Musik. Ein zentrales Konzept des „ensemble cross.art“ ist die Kombination Neuer Instrumentalmusik mit anderen Medien und Kunstformen.


www.ensemblecrossart.com/de/


Gankino Circus

Balkan-Beats Gypsi-Punk Franken-Soul


Ein musikalischer Zirkus zwischen Weltmusik und Kabarett. Gankino Circus spielt ausgewählte Werke aus dem Potpourri des Herrn Baron von Gunzenhausen auf Kabarett- und Kleinkunstbühnen. Liebevolle Arrangements und ein unverwechselbarer Bandsound aus Banjo, Bassklarinette, Akkordeon und einem virtuosen Tausendsasser an den perkussiven Instrumenten lassen das Publikum begeistert in die Manege strömen. Zeitlose schöne Melodien, vertrackte Balkanrhythmen und fränkische Humoresken verweben sich mit skurrilen Geschichten aus Franken und dem Rest der Welt zu einem unterhaltsamen Bühnenprogramm.


Gankino Cirus spielt und bringt die Tanzböden dieser Welt zum Beben. Ein gnadenloser Wechselbass treibt das tanzwütige Publikum durch ein Programm voller Balkandreher, Gypsiebeats und derbfänkischer Kerwalieder. Nicht selten spielen sich die vier Musiker in diesem Programm selbst in ekstatische Zustände wie die Presse bemerkt.


'Schräg, schrill und brillant. Ein Feuerwerk der Leidenschaft.' (Mainpost)


Von Brüssel bis Belgrad, von Budapest bis Montpellier; Gankino Circus ist auf den Straßen Europas zuhause. Auf ausgedehnten Straßenmusiktouren durch Deutschland, Frankreich, Ungarn, Serbien, Rumänien, Österreich, Belgien und Luxemburg wurde in den letzen Jahren ein Programm entwickelt, das Straßenmusik mit Straßentheater vereint und das überall an jedem Ort dieser Welt in kürzester Zeit dargeboten werden kann um bei Passanten, Anwohner, Kneipenbesuchern, Touristen und Polizisten Begeisterung hervorzurufen.


www.gankinocircus.de



Johannes Kreidler

wurde 1980 in Esslingen geboren und begann mit neun Jahren zu komponieren. Er studierte von 2000 bis 2006 am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg Komposition bei mathias spahlinger, Elektronische Musik bei Mesias Maiguashca und Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er als Stipendiat der Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den Haag / Niederlande. Zusätzlich besuchte er Seminare in Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg und Meisterkurse bei Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough, Richard Barrett und am IRCAM Paris.

Seit 2006 Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung und Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Johannes Kreidler lebt in Berlin. Seine Musik bezieht meist computergestützte Verfahren und elektroakustische Mittel ein.

www.kreidlet-net.de



Katharina Pfeiffer

*1986


currently based in Stockholm



2012 fashiondesignassistant at H&M

2011 bachelor of arts in fashiondesign

         University Of Applied Science Pforzheim



Julia Hartmann

*1985


currently based in Stuttgart


2012 scholarship holder

2011 diploma in textile design

  University Of Fine Arts Stuttgart

  www.juliafranziskahartmann.com



Prof. Klaus Dreher

Klaus Sebastian Dreher, geboren 1967 in Stuttgart, studierte in der Schlagzeugklasse von Klaus Treßelt sowie Schulmusik und Germanistik (bei Klaus-H. Hilzinger) in Stuttgart, ausserdem Schlagzeug (Karl Kels) und Komposition (Manfred Trojahn) in Düsseldorf. Kammermusikalische Kompositionen, Bühnen- und Filmmusik.
Als Schlagzeuger solistischer Schwerpunkt im interdisziplinären und improvisatorischen Bereich. Regelmäßige Zusammenarbeit mit Schauspielern, Tänzern und Bildenden Künstlern, als Solist und Ensemblemusiker tätig im weiten Gebiet der zeitgenössischen Musik; zahlreiche Uraufführungen, z. T. eigens für ihn komponierter Werke. Konzertreisen u.a. durch ganz Europa, Südafrika, Südamerika, China und Japan, mit dem Percussion Ensemble Stuttgart Gast auf internationalen Festivals in Paris, Warschau, Stockholm, Jerusalem und Montevideo.
In der Schlagzeug- und Konzertpädagogik tätig als Autor, Juror, Moderator und Lehrer. Seit 1999 Schlagzeuglehrer an der Musikschule Ostfildern, seit 2000 Hochschullehrer, seit 2005 Professor für Schlagzeug, Methodik und Percussionensemble an der Musikhochschule Stuttgart.


Kommando Himmelfahrt

ist eine vom Hamburger Komponisten Jan Dvorak und dem Berliner Regisseur Thomas Fiedler initiierte Künstlergruppe, die sich mit Zukunft und Mythos beschäftigt. Formal arbeiten sie an neuen Gattungen zwischen Musiktheater, Performance und Show, zu denen sie häufig auch Texte und Musik entwickeln. Aus den verschiedenen Projekten hat sich eine spezifische, kontinuierliche Arbeitsweise entwickelt.

Nach der Performance „Rettung im Weltall“ im Januar 2008 folgte im Herbst die Uraufführung von „Hamburg Requiem – Es Gibt Kein Firmament Mehr“ auf Kampnagel. 2009 zeigten sie ebenfalls dort eine musikalische Seance mit Giacinto Scelsis „Canti del Capricorno“ und im Herbst des gleichen Jahres im Berliner Hebbel-Theater (HAU 1) eine radiophone Theatershow mit dem Titel „The Himmelfahrt Radio Show“.


Zuletzt waren auf Kampnagel die Stücke „Dunkle Mädchen & Music Hall präsentieren Socrate“ und das Tanztheater „The Blob“ zu sehen. 2011 fand die Uraufführung der Pop-Oper „20.000 Meilen unter dem Meer“ statt, 2012 folgt das Massenchorprojekt „Leviathan“. Die einzelnen Projekte von Kommando Himmelfahrt ergeben ein großes, thematisch verbundenes Feld.


www.kommando-himmelfahrt.com


Jan Dvorak studierte von 1993 bis 1999 Komposition, Theorie und Musikwissenschaft in Hamburg und Wien; 1998 nahm er ein ergänzendes Dirigierstudium auf.


Im Zentrum seiner Arbeit stehen Konzeptionen zwischen Neuer Musik, Theater und Pop. Aufführungen seiner Projekte fanden in zahlreichen deutschen Theatern und Festivals statt, die Spanne seiner Kompositionen reicht vom Solostück bis zum abendfüllenden Musiktheaterwerk. Weitere Schwerpunkte sind seine Band „Ten Ta To” und das Hamburger Neue-Musik-Festival „klub katarakt”, das er mit Jan Feddersen leitet.



Von 2002 bis 2005 war Jan Dvorak als Leitender Musikdramaturg am Südthüringischen Staatstheater Meiningen unter der Intendanz von Res Bosshart beschäftigt. Seither arbeitete er mit Regisseuren wie Sebastian Baumgarten, Reinhild Hoffmann, Andrea Moses, Alexander v. Pfeil, Matthias Schönfeldt, Johannes Schütz oder Christian Sedlmayer zusammen; besonders mit Matthias v. Hartz und Philipp Stölzl verbinden ihn kontinuierliche Kooperationen.


2007 gründete er mit dem Regisseur Thomas Fiedler die Gruppe KOMMANDO HIMMELFAHRT. Seither entstanden zahlreiche musiktheatralische Abende zwischen Mythos und Science Fiction. Im Oktober 2008 zeigten Dvorak/Fiedler in der K6 auf Kampnagel „Hamburg Requiem“ mit Jan Plewka und Julia Hummer, gefolgt von Giacinto Scelsis „Canti del Capricorno“ im Januar 2009. Im Dezember 2009 wurde im Berliner Hebbel-Theater (HAU1) „The Himmelfahrt Radio Show” mit Maria Schrader aufgeführt. Zuletzt waren auf Kampnagel „Dunkle Mädchen & Music Hall präsentieren Socrate von Erik Satie” und das Tanztheater „The Blob” zu sehen. 2011 fand die Uraufführung der Pop-Oper „20.000 Meilen unter dem Meer“ statt, 2012 folgt das Massenchorprojekt „Leviathan”‚. Die einzelnen Projekte von KOMMANDO HIMMELFAHRT ergeben ein großes, thematisch verbundenes Feld.


Jan Dvorak ist Dozent an der Züricher Hochschule der Künste. 2007 erhielt er für sein kompositorisches Werk das Bachpreisstipendium der Stadt Hamburg.



Thomas Fiedler wurde 1974 in Bonn geboren. Er studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg u.a. bei Götz Friedrich und Peter Konwitschny. Er inszeniert vorwiegend gattungs übergreifende Produktionen zwischen Schauspiel und Musiktheater.


Nach einem ersten Engagement am Luzerner Theater (Intendanz: Barbara Mundel) inszenierte er Musiktheaterprojekte u.a. am HAU-Berlin, Staatsbank-Berlin, Semperoper-Dresden, sowie am Staatstheater Meiningen.


Als Dramaturg war er bei Musiktheater-, Schauspiel- und Tanzproduktionen in Berlin, Mailand, Zürich, der Ruhrtriennale in Bochum und beim „steirischen herbst“ in Graz beteiligt. Er arbeitet u.a. mit Regisseuren wie Albrecht Hirche, Reinhild Hoffmann, Christoph Marthaler, Falk Richter und René Pollesch zusammen.


Von 2005 an war er Mitglied der Künstlerischen Leitung des Theater Aachen und künstlerischer Leiter der experimentellen Spielstätte. Unter seiner Leitung entstanden diverse Projektreihen und Programme in Zusammenarbeit mit Universität und dem Ludwig Forum für internationale Kunst. U.a. inszenierte er die Urauf führungs-Trilogie „TraumStadtSaga“ und das Musiktheater „Quatre chants pour franchir le seuil“ von Gérard Grisey im Ludwig Forum – Aachen.


Seit 2007 arbeitet er von Berlin aus, u.a. bei der RuhrTriennale, am Saarländischen Staatstheater, Kampnagel Hamburg, HAU (Berlin), Staatstheater Meiningen, Staatstheater Cottbus, Schauspielhaus Zürich und dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin.


Gemeinsam mit dem Hamburger Komponisten Jan Dvorak initiierte er die Künstlergruppe Kommando Himmelfahrt, die sich mit Grenzbereichen politischer und wissenschaftlicher Utopien beschäftigen. Formal erarbeitet Musiktheater zwischen Performance, Show und Konzert, zu denen sie Texte wie Musik entwickelt. In Berlin zeigten sie zuletzt die radiophone Theatershow „The Himmelfahrt Radio Show“ im HAU. Im Oktober 2010 feierte ihre Fassung von Saties Kammeroper „Socrate“ unter dem Titel „Dunkle Mädchen & Music Hall präsentieren Socrate von Erik Satie“ auf Kampnagel Premiere.” 2011 wurde die Pop-Oper „20.000 Meilen unter dem Meer“ nach Jules Vernes uraufgeführt und im Februar 2012 im Musiktheater für Massenchor „Leviathan – oder Stoff, Form und Gewalt eines Staates“ die Staatstheorie von Thomas Hobbes untersucht.


Mit verschiedenen zeitgenössischen Musikensembles wie dem Collegium Novum Zürich und dem ensemble mosaik verbindet ihn eine Zusammenarbeit bei inszenierten Konzerten und Performances.


Im Rahmen von Lehraufträgen an der Züricher Hochschule der Künste und der Hochschule der Künste Bern erarbeitete er verschiedene Werke als Masterabschlußarbeiten, so z.B. die Opern „Simplicius Simplicissimus“ von K.A. Hartmann oder „Orfeo ed Euridice“ von Chr. W. Gluck.


2010 schrieb er das Libretto zur Oper „Maldoror“ für die Münchener Biennale mit Aufführungen in München, Aachen und Basel.



Adrianna Liedtke

In ihren Performances, Videos und Installationen untersucht Adrianna Liedtke literarische, mythische und soziale Figuren und die Wiederkehr dieser Figuren in der gesellschaftlichen Realität.


Adrianna Liedtke studiert seit 2008 bei Prof. Rainer Ganahl und Prof. Dr. Ensslin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 2011 Gaststudium bei Jutta Koether an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Auftritte zuletzt im Heidelberger Kunstverein, Neue Töne Open 2011, Kreuzberg Pavillon Kassel u.a. Sie ist Autorin und Herausgeberin von COPTER zusammen mit Henrik Hillenbrand, Björn Kühn und Oliver Kraft.



Marie Louise Lind

Marie Louise Lind wurde 1987 nahe Kopenhagen geboren. Seit ihrem achten Lebensjahr lernt sie Cello. Unterrichtet wurde Sie seitdem unter anderem von Stanimir Todorov (Solocellist des dänischen Rundfunks), Kim Bak Dinitzen (Solocellist der königlichen Kapelle Kopenhagen) und studiert seit 2008 in Stuttgart, zunächst bei Prof. Jean-Guihen Queyras und momentan in der Klasse Prof. Conradin Brotbek, bei dem sie bereits den Master Violoncello mit Auszeichnung abschloss. Sie gab bereits mehrere Solokonzerte mit Orchester in Dänemark und Deutschland. Als Kammermusikerin ist sie sehr gefragt - so gastierte sie bei verschiedenen Festivals und musizierte mit renommierten Künstlern wie den Mitgliedern des Vogler-Quartetts oder des Stenzl-Klavierduos, Peter Buck, Klaus Dreher und Marta Klimasara.

Marie Louise Lind war Solocellistin des Jugendorchesters des Dänischen Rundfunks und absolvierte 2010 ein Praktikum beim Staatsorchesters Stuttgart.

Sie besuchte Meisterkurse beim Alban Berg Quartett und dem Tokyo String Quartett, bei Christoph Henkel, Radu Adulescu, Claudio Bohorquez, Stefan Forck, Erling Blöndal-Bengtsson, Wen-Sinn Yang und Hans-Jörgen Jensen .

Seit einiger Zeit widmet sie sich besonders der Interpretation zeitgenössischer Musik und absolviert den Studiengang Master Neue Musik. So wirkte sie bei verschiedenen Uraufführungen mit, u.a. des Komponisten Michael Maierhof, ist Mitglied des Echtzeit Ensembles und wurde mit ihrem Trio von Helmut Lachenmann Unterricht.



Mathias Hartmann

Seit 2008  

Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart


Seit 2010

Studium in der Fachklasse für Grafik bei Prof. Alexander Roob, Ästhetik und Kulturtheorie bei Prof. Dr. Felix Ensslin

Studium der Anglistik und Amerikanistik an der Universität Stuttgart


Projekt:


Solo-Performance/ Improvisation auf halbakustischer Gitarre über A-Dur. Die Melodien eines eigenen Rocksongs dienen als musikalische Themen der Improvisation, die zusätzlich mit Rhythmen und Effekten variiert. Die gesamte Komposition verarbeitet inhaltlich Elemente aus Grunge, Psychedelic Rock und  experimenteller Filmmusik.



Michael Maierhof

(*1956) Freischaffender Komponist und Improvisator, lebt in Hamburg. Studierte Musik und Mathematik in Kassel sowie Philosophie und Kunstgeschichte in Hamburg. 1989 erste Kompositionen. Arbeitet an einer nicht über Tonhöhen organisierten Musik.Lectures über seine Musik am Trinity-College/Dublin, an der Musikhochschule Stuttgart, am Mozarteum in Salzburg, am California Arts Institute in Los Angeles, am Centre for Contemporary Music in Dublin und dem Central Conservatory of Music in Beijng/China und der Musikhochschule Freiburg. Internationale Aufführungen. Verschiedene Preise und Stipendien, zuletzt in 2008 den Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart, 2009 den Kompositionspreis des Wettbewerbs "ad libitum". 2011 Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles

www.stock11.de


Natasha López

Natasha López wurde in Johannesburg (Südafrika) geboren. Sie hat ein Diplom in Spanischer Philologie von der Universität Complutense in Madrid und hat als Philologin im lexikalischen und syntaktischen Bereich gearbeitet. Des Weiteren studierte sie Geige in Madrid und Gesang am Staatskonservatorium  in Guadalajara (Spanien) und diplomierte 2011 an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar im Fach Gesang. Seit Oktober 2011 studiert sie an der Musikhochschule Stuttgart in den Klassen von Prof. Angelika Luz und Prof. Frank Wörner im Studiengang Master Neue Musik und bekam dafür im Oktober 2011 ein Stipendium von der spanischen Stiftung “Fundación Caja Madrid”.

Natasha López besuchte Meisterkurse bei Barbara Ebel (Barockgesang), Lauren Newton (freie Improvsation), Donatienne Michel-Dansac (Neue Vokalmusik), Sigune von Osten, Jurij Vasiljev (Schauspiel) und Makedony Kiselev (Schauspiel).

Sie arbeitete mit Dirigenten und Regisseuren wie Wolfgang Katschner, Elmar Fulda, Bernd Schmitt, Carlos Domínguez-Nieto und Joan Pagès, mit denen sie Rollen wie Ida (Die Fledermaus, von Johannes Strauss), Sicambre (La Didone Delirante, von Alessandro Scarlatti) und Tante Lisa (Das Feuerwerk, von Paul Burkhardt) interpretiert hat.

Seit 2008 ist sie Mitglied des Ensembles Ensemble Iberoamericano für Neue Musik, mit denen sie regelmäßig Konzerte gibt und eine CD im März 2012 mit Werken von Ramón Gorigoitia und Fernando García aufnahm.

Momentan tritt Natasha López deutschlandweit bei Uraufführungen von Konzerten und Opern für Neue Musik auf.


NETZER

ist eine über die Jahre gewachsene Band.


Spielfreude und Risiko sind der Motor,

elektronische Musik in eine mit Jazz angereicherte Live-Sprache zu übersetzen ist das Programm.


Ähnlich unkonventionell wie die eigenmächtige Einwechslung ihres Namenspatrons, verbindet das Gitarrentrio Improvisation und Interaktion mit der Aesthetik zeitgemässer DJ Kultur.

Programmierte Kunst wird nun wieder von Hand gespielt! Energie fliesst, und ein grosser Bogen wird gespannt.

NETZER zeigen Mut zur Umkehrung der Verhältnisse und überzeugen mit ihrem äusserst reduzierten Ansatz.

Schön und egal, denn das Ergebnis zählt: der Saal tanzt!


Aber auch die drei Musiker kommen auf ihre Kosten.

NETZER ist ihr kreativer Spielplatz. Hier fliessen die langjährige gemeinsame Erfahrung und der kreative Output dreier Individuen zusammen:


Fanta-4 Gitarrist Markus Birkle ist berühmt berüchtigt für sein klangbewusstes Spiel.

Er traktiert die verschiedensten Saiteninstrumente, kreiert Effeke jeglicher Couleur, und füttert schliesslich sein Loop-Gerät damit.


Mr. Bodenseh steht am Kontrabass und Moog. Er ist gleichermassen gnadenloses Fundament und freischwingendes Pendel.

Ein Routinier, der schon diverse Jazzgrössen begleitet hat.


Oli Rubow beschäftigt sich seit Jahren mit der Aesthetik elektronischer Beats.

Bei Netzer lässt er dem angestauten Wissen freien Lauf und jagt mit Vorliebe sein minimales Drumkit durch ein Echo-Gerät.


Tja, und wenn die drei Freunde nicht gerade andersweitig durch die weltweite Pop-Welt tingeln, um renommierte Künstler wie

Die Fantastischen Vier, Hattler, De Phazz oder, oder, oder zu begleiten, widmen sie sich ihrer Lieblingsbeschäftigung: das eigene Projekt vorantreiben!



Oli Rubow

geboren am 30. Januar 1972; zu seinem zehnten Geburtstag bekommt Oli ein

Schlagzeug, nimmt Unterricht und sammelt die ersten Banderfahrungen;

sein Interesse an Jazz und Fusion wird geweckt, die Musik wird zur Leidenschaft und

bald formuliert sich das Ziel, nach dem Abitur an der Hamburger Hochschule den

Kontakt-Studiengang Popularmusik zu belegen.

1993 - wieder zurück in Stuttgart, etabliert sich Oli schnell in der dortigen Musikszene;

sind es anfänglich hauptsächlich die Improvisation und Interaktion des Jazz,

die ihn faszinieren, widmet er sich bald mehr und mehr dem zeitgenössischen Club-Sound;

er interessiert sich für elektronische Musik, die Ästhetik programmierter Grooves und

den Charme gesampelter Klänge und Loops.

Oli hat die Vision, Sound & Ästhetik dieser Computer-und DJ Kultur auf dem akustischen Set umzusetzen: d.h. Grooves zu spielen, die normalerweise programmiert werden; die Sounds der Drumcomputer und Sample CDs zu imiteren, studiotechnische Kunstgriffe und die Eigentümlichkeiten mancher Maschinen zu adaptieren und selber zu spielen, clubtaugliche Spannungsbögen aufzubauen,...seinen eigenen Stil zu finden...

er experimentiert nun verstärkt im Studio, tüfftelt an seinem Sound, entdeckt die immense Klangvielfalt der einzelnen Trommeln und Becken und reduziert darauf hin sein Drumset auf ein minimales BD-SD-HH-Ride-Kit. Nun wächst auch das Interesse an einer "elektronischen Umgebung" für sein akustisches Spiel. Oli sucht nach einer homogenen Einbettung der Zuspielmedien (Sampler, Sequenzer, Computer), bemüht sich um die Integration von live gespielten "electronics" (E-Drums, Effektgeräte...) und entwickelt sich laut Hellmut Hattler immer mehr zur "menschlichen Schnittstelle von Analog und Digital".



Thorsten Gellings

Thorsten Gellings, 1983 in Heidelberg geboren, erhielt bereits im Alter von sechs 6 Jahren ersten Schlagzeugunterricht (Musikschule Neckargemünd und Südliche Bergstraße), ab 1999 bei Cornelia Monske, ab 2002 Schüler von Michael Gärtner, seit 2004 Student bei Prof. Dennis Kuhn. Mehrfacher 1. Bundespreisträger „Jugend musiziert“ (Schlagzeug solo und Ensemble), 1. Preis Mannheimer Hochschulwettbewerb 2006 (Schlagzeug Duo). Thorsten Gellings war Mitglied im Bundesjugendorchester, gab Konzerte als Solist im In- und Ausland, ist tätig für Rundfunk- und TV Produktionen für arte, WDR, MDR, Deutsche Welle, ehemaliger Stipendiat verschiedener nationaler Förderungen. In der Spielzeit 8/09 spielt er Schlagzeug in der Junge Oper-Produktion Schneewitte.


Sabine Beisswenger

Sabine Beisswenger, 1985 in Schwäbisch Gmünd geboren, erhielt im Alter von 11 Jahren ihren ersten Querflötenunterricht.

Seit dem Wintersemester 2005 studiert sie an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart zuerst bei Prof. Jean-Claude Gérard und

Prof. Davide Formisano und nun bei Antje Langkafel im Studiengang Master Neue Musik.


Sie gewann mehrere erste Landespreise bei „Jugend musiziert“ in den unterschiedlichsten Kammermusikbesetzungen.

Orchestererfahrung sammelte sie in der „Jungen Philharmonie Ostwürttemberg“, im „Stuttgarter Schülersinfonieorchester“,  in der „Jungen Süddeutschen Philharmonie“ und in der „Jungen Oper“ des Staatstheaters Stuttgart.

Des Weiteren ist sie Aushilfe in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.


Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Martin Michael Kofler, Prof. Gaby Pas van Riet, Prof. Davide Formisano, Prof. Pirmin Grehl und Carine Levine und erhielt dort weitere musikalische Anregungen.


Seit Oktober 2008 ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“.



Sophie Seita

Sophie Seita schreibt Lyrik und Performatives. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, sowie Mitherausgabe des kleinen Verlags Contingency Press (1*, Cont’d: A Facsimile of a Magazine). Aktuelle ‘Projekte’: Reihe von ‘non-public performance experiments’ (‘Suggestions for the Unrehearsed and Unrehearsable’), Kurzfilm ‘as would’ mit Emma Stirling, Kollaboration mit der Künstlerin Anna Moser (NY). Erster Lyrikband 12 Steps (2011) bei Wide Range Chapbooks erschienen.


Studium der englischen und amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaft und kritischer Theorie an der University of Cambridge. Stipendien und Preise von DAAD, Studienstiftung des deutschen Volkes, Hölderlin-Programm, Queen Mary Principal’s Research Studentship, ‘John Kinsella and Tracy Ryan Poetry Prize 2012’. Derzeit Promotion bei Andrea Brady zu den Diskursen der ‘Avantgarde’.


Film: 'as would', by Sophie Seita and Emma Stirling, from: 'The Cat and the Moon', by W.B. Yeats  

und Performance: Raphael Sbrzesny 'Just Pick a Line' von Sophie Seita



SUONO MOBILE global

(span. globo = Luftballon) ist ein Ensemble aus 6-10 Spielern neuer, „komponierter“ bzw. „ad-hoc“-Instrumente. Die Mitwirkenden sind erfahrene Interpreten mit einem Hang zu extremen Instrumentalaktivitäten sowie handwerklich wie instrumental aktive Komponisten der jungen Generation.

Ziel ist es nicht nur, neue Klangräume und Instrumentarien zu erschließen und damit neue „ensemble“-Relationen, sondern auch die instrumentale und Ensemble-Aufführungsqualität und -professionalität auf das jeweils neue Instrumentarium zu übertragen, und:

eine (geistes)gegenwärtige, „zeitnahe“, kritisch-bewusste und intensive Ästhetik.

Nicht zuletzt sollen durch die gemeinsame Aktivität von Komponisten und Interpreten eine gegenseitige Durchdringung bisher arbeitsteilig getrennter Bereiche und so neue musikalische Resultate provoziert werden.


Neus Estarellas Calderón - ad-hoc-Spielerin, Pianistin

Lee Ferguson - ad-hoc-Spieler, Schlagzeuger

Malte Giesen - ad-hoc-Spieler, Komponist

Christian Kemper - ad-hoc-Spieler, Oboist

Thomas N. Krüger - ad-hoc-Spieler, Komponist

Germán Moreno Brull - ad-hoc-Spieler, Komponist

Christian Pfeiffer - ad-hoc-Spieler, Cellist, Komponist

Christof M Löser - ad-hoc-Spieler, Dirigent

u.a.m.


www.suonomobile.de



Raphael Sbrzesny

Raphael Sbrzesny studierte klassisches Schlagzeug unter anderem in Stuttgart und Paris, sowie zeitgenössisches Musiktheater und Komposition an der Hochschule der Künste Bern. Derzeit studiert er bei Prof. Christian Jankowski und Prof. Dr. Felix Ensslin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise wie den Deutschen Rockpreis, das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Studienstiftung des Deutschen Volkes und zuletzt eine Förderung (Regie) seiner Theaterproduktion ‚Beckett Quadrat III’ mit Nominierung für den Wettbewerb ‚Open Mind’ durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden–Württemberg.

Im Herbst 2012 hat er die künstlerische Leitung des 2. Stuttgarter Klangbüro Festivals 'Neue Töne Open' mit dem Titel 'Das Material des Anderen im Eigenen' zusammen mit Malte Giesen und Andrew Walsh.



VOLXTANZ

Als Ethnotronic World Beat bezeichnen VOLXTANZ ihren Sound in welchem musikalische Elemente, Rhythmen und Samples aus aller Welt auf eine vom Balkanbrass, Jazz, Afrobeat und vielem mehr beeinflusste Hornsection treffen. Ob in akkustischer Streetband Besetzung oder in vollelektronischer Clubmontur zielen die teils schnörkelos direkt, teils vertrackt arrangierten Songs auf alle Regionen des Volxkörpers. Dabei schaffen sie mit großer Spielfreude den Spagat zwischen Partyband und Klangexperiment.

Das in Stuttgart ansässige Musikerkollektiv, dessen Mitglieder aus Peru, Schwaben, USA, Bayern und Italien stammen,  feilt bereits seit 2007 an seiner ganz eigenen Version von Weltmusik und hat bereits 3 Studioalben auf dem hauseigenen Label commode-records veröffentlicht.

Diesen Herbst erscheint die „Days“-EP mit fünf brandneuen VOLXTANZ Tracks.

Selten war Blasmusik so tanzbar, Cubbeat und Trommeln vereinen sich zu schweißtreibenden grooves die das tanzende Volk noch am Tag danach in den Knochen spürt. Offbeat, offbeat, move your dam feet!


www.volxtanz.com

www.commode-records.de


Steffen Dix: saxophon / electronics

Heiko Giering: saxophon

Florian Seeger: posaune

Matthew Bookert: sousaphon, vocals

Peter Hinz: percussion



Andrew Walsh

N. Andrew Walsh wurde 1978 in Washington, DC, geboren. Er ist momentan Student in den Fächer Musikwissenschaft bei Prof. Andreas Meyer, und Komposition bei Prof. Caspar Johannes Walter, an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seine Studien wurden von den Bewilligungen vom DAAD und von der Fulbright Kommission Deutschland finanziert. Er ist derzeit Gründer des Vereins Klang Büro, ein freies Institut für graphische Partituren und improvisierte Musik. Seine Lieblingsfarbe ist blau, und er glaubt, dass Fliegen lustig klingen.


Arbeitsgruppe ‘Wiederholung‘



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Klang Büro Ensemble



weitere infos in kürze!


Neue Töne Open / Klang Büro e.V. Stuttgart / Relenbergstrasse 27c, 70174 Stuttgart

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